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Stoßstange PDF Drucken E-Mail
Freitag, 06. März 2009 um 10:31 Uhr

Welch ein Glück als Fußgänger im Jahre 1950 nicht frontal mit einem Auto zusammengestoßen zu sein! In diesem Jahre wurde die erste Stoßstange an ein Auto montiert. Damals waren die Kanten der Stoßstangen spitz und haben zu nicht unerheblich vielen Unterschenkelbrüchen geführt. Oder ein wahres Glück, dass diese Art von Stoßstangen heute nicht mehr fabriziert werden, denn die Anzahl der Verkehrsteilnehmer und die Verkehrsgeschwindigkeit haben doch erheblich zugenommen. Nicht auszudenken, was zu heutiger Zeit geschehen würde! An den „alten“ Fahrzeugen hielten meist zwei Halterungen einen Querbügel aus Stahl, welche fest verbunden mit dem Fahrzeugrahmen waren. Kam es zu einem Aufprall, so wurde dessen Energie bei der Deformierung der Stoßtange aufgenommen. Durch die feste Verschraubung mit dem Rahmen war es sogar möglich, den Wagen daran abzuschleppen. Seit dieser Zeit hat sich einiges geändert. Seit dem Jahre 1990 trägt die Stoßstange eine Schürze aus Kunststoffhaut, diese ist fest in das Fahrzeug eingebunden. Die Schürze ist im Vergleich zu den alten Stoßstangen durch ihre Anbindung zur Karosserie des Fahrzeugs von größerem Vorteil. Die Kunststoffhaut schließt sie in den meisten Fällen so exakt an, dass sie aufgrund dessen und durch ihre Form die Aerodynamik sehr verbessert. Der Aufbau ist so konzipiert, das Bruchstellen in der Stoßstange sozusagen vorgeplant werden, sie werden als „Sollbruchstellen“ bezeichnet. Die bei Aufprall mit einem Fußgänger zu erwartenden Bruchstellen an den Extremitäten werden durch eine spezielle Schaumstoffschicht verringert. Beeindruckend wie vorteilhaft sich die Materialverarbeitung in der Autoindustrie entwickelt hat.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Juni 2009 um 11:45 Uhr
 
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